Renovieren ist etwas Tolles. Man kann neue, kreative Ideen ausprobieren. Die Möbel können endlich wieder einmal verschoben werden, damit der Raum einen ganz neuen Ausdruck erhält. Natürlich will man in diesem Zuge auch die Tapeten verschönern. Manchmal ist es dafür notwendig, dass die Tapeten abgezogen werden müssen. Gerade Fototapeten oder andere Strukturtapeten können nicht immer einfach überstrichen werden. Und irgendwie wird man die Tapeten ja auch schon von der Wand bekommen, oder nicht?

Nein, ich will nicht…

wallpaper-143587_640Für viele Menschen heißt renovieren automatisch, stundenlang an der Wand stehen und Tapeten sowie Kleisterreste von der Wand kratzen. Oft hilft auch der Spachtel nicht, ohne der Wand Schäden zu zuführen. Doch es geht auch anders. Denn einige kleine Tricks helfen. So ist es sinnvoll, die Tapete sowie die Kleisterreste mit Wasser zu bestäuben, dem zuvor Spülmittel zugesetzt wurde. So geht es viel leichter. Je feuchter die Tapete, desto weniger Ärger hat man beim Abziehen. Doch bitte nicht übertreiben. Befindet sich dahinter eine Rigipswand, könnte das Austrocknen eventuell etwas länger dauern.

Wer dem Spülwassertrick nicht vertraut, kann sich selbstverständlich auch entsprechenden Tapetenlöser im Baumarkt besorgen. Dieser wird ähnlich wie das Wasser aufgesprüht, benötigt eine kurze Einwirkzeit und dann kann die Tapete gut abgezogen werden. Handelt es sich jedoch um eine Acryltapete oder eine dickere Tapetenschicht, so kann dies nicht genug sein. In diesen Fällen sollte man sich mit einer Nagelrolle behelfen. Diese wird mit Druck über die Tapete gerollt, sodass die Nägel Löcher in das Papier stanzen.

Durch diese kann dann die Lösungsflüssigkeit bis an den Kleber dringen. Tut sie das nicht, wird das Mittel auch nicht helfen können. Wer keine Nagelrolle besitzt, kann ein Cuttermesser für diese Aufgabe verwenden und kleine Ritze in die Tapete schneiden. Ein Dampfreiniger tut übrigens auch wunderbare Dienste. Der Dampf dringt leicht bis zum Kleber durch, sodass das Abziehen wie von selbst geht. Auch hier bitte nicht übertreiben.

Gute Vorarbeit lohnt sich

Auch wenn es in den einschlägigen Zeitungen und auch im Baumarkt immer wieder empfohlen wird, geben nur die wenigsten das Geld für sogenannten Wechselgrund aus. Dieser wird zuerst auf die Wand gestrichen. Wurde er verwandt, so lässt sich die Tapete leicht abziehen. Auch die „restlos trocken abziehbare“ Tapete ist ein Geschenk der Technik. Nur leider wird sie nur in den seltensten Fällen verwendet. Wer achtet beim Kauf einer Tapete auch auf diese Kleinigkeit. Sind sowohl Tapete als auch Kleister restlos entfernt und die Wand wieder trocken, dann kann es ja losgehen mit der neuen Tapete.

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