Gabionen sind in aller Munde. Das ist auch keine Wunder. Denn sie sind sehr wandlungsfähig. Vieles kann aus ihnen gefertigt werden: Gabionenwand, Gabionenzaun, eine Sitzbank aus Gabionen, aber auch Windbrecher oder Treppeneinfassungen. Wer sich dies nicht wirklich vorstellen kann, sollte im Internet nach Bildern suchen. Spätestens dann wird man von der Vielseitigkeit überzeugt sein.

Wie arbeite ich mit Gabionen?

stones-207880_640(14)Um dies zu erklären, ist es notwendig, zunächst einmal zu erklären, wie Gabionen überhaupt aufgebaut sind. Denn das Besondere an ihnen ist ja die Kombination aus „Maschendraht“ und Feldsteinen oder einem anderen Füllmaterial. Der Draht wird zu sogenannten Steinkörben, den sogenannten Gabionen geformt. Der Fantasie sind hinsichtlich der Form der Gabionenwand beispielsweise sind keine Grenzen gesetzt. Auch die Größe kann nach den individuellen Bedürfnissen gestaltet werden. Das Befüllen jedoch erfolgt erst an Ort und Stelle. Denn alleine das Gewicht der Steine, mit denen die Körbe befüllt werden, macht einen Transport unmöglich.

Hinsichtlich der Steine gibt es ebenfalls keine „Vorschriften“. Steinbruch, Feldsteine, Kieselsteine – alles, was gefällt und gleichzeitig dekorativ ist, kann eingesetzt werden. Die Maschenweite der Gabione ist der Größe der Steine anzupassen. Doch diesbezüglich gibt es keinerlei Probleme mit den Herstellern. Gabionen sind mittlerweile so beliebt, dass diese sich auf alle Eventualitäten eingestellt und somit jegliche Probleme bereits gelöst haben, die mit Sonderwünschen zu tun haben könnten.

Wer ein Hochbeet aus Gabionen erbauen möchte, muss zusätzlich noch eine Folie verwenden, die die Erde an Ort und Stelle hält. Hierbei ist zu beachten, dass diese ausreichende Stabilität besitzt. Schließlich soll sie das Gewicht des Erdbodens auch noch nach starken Regenfällen halten können.

Selbermachen – geht das?

Theoretisch können natürlich auch Gabionen selber hergestellt werden, um beispielsweise einen Gabionenzaun zu erstellen. Ideen gibt es schließlich genug. Auch sind keine großen, handwerklichen Fähigkeiten notwendig, um sie richtig in Szene zu setzen. Doch lohnt sich der Kauf der Gitter und das anschließende Formen nicht wirklich vor allem da die entsprechenden Werkzeuge benötigt werden und die hat wohl kaum jeder Hobbygärtner zur Hand. Zudem werden die Gabionen bereits in vielen Formen angeboten. Ebenso ist der Preis relativ einheitlich, sodass hier keine große Ersparnis vorgenommen werden kann. In puncto Steinbefüllung hingegen lassen sich schon Einsparungen erzielen. Denn der Preis ist hier von der Größe und der Art der Steine abhängig. Doch hier kann sich ein Vergleich durchaus bezahlt machen.

Können Akzente gesetzt werden?

Wer nicht mit einer „einfachen“ Gabionenwand oder einem einfachen Gabionenzaun zufrieden ist, der kann mit der Füllung wahre Kunstwerke schaffen. So ist es nicht zwingend notwendig, „einfach“ nur Steine zu verwenden. Diese Steine können beispielsweise gefärbt sein oder die unterschiedlichen Arten können eingefüllt werden. Auch die Kombination mit Glasscherben, die ebenfalls farbiger Natur sein dürfen, sind ebenfalls sehr beliebt. Auf diese Weise kann eine wunderbare Formgebung der Steine entstehen oder Muster gelegt werden. Kreative Gartenbesitzer werden definitiv mit Hilfe von einem Gabionenzaun oder einer Gabionenwand einen Weg finden, ihren Zaun zu dem Blickfang der ganzen Straße zu machen.

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