Dächer sind den Witterungseinflüssen und der Umweltverschmutzung in besonderem Maße ausgesetzt. Ihre Beanspruchung bezieht sich auf Hitze, Kälte und Frost, bei Niederschlägen hohe Feuchtigkeit, große Trockenheit während langer Schönwetterperioden und chemische Belastung durch sauren Regen sowie Luftverschmutzung.

Auch müssen Dächer hohen Druckbelastungen bei heftigen Niederschlägen und großen Schneemassen widerstehen.
Hier ist es nicht einfach, das beste Material für die perfekte Bedachung zu finden.

Beschreibung verschiedener Materialien für Bedachung

Tonziegel in unterschiedlichen Größen, Formen, Farben und Oberflächen überzeugen in ihrem Aussehen, in der Haltbarkeit und der Nutzung. Sie sind umweltfreundlich, langlebig und vielseitig anwendbar.

Moderne Tonziegel besitzen eine glatte Oberfläche und einen oder mehrere Falze zur Ableitung des Wassers. Sie sind auch leichter als vergleichbare Produkte aus Beton, meistens kleiner und in ihrer Form plastischer. Das gewährleistet eine vielfach spezielle Verwendung. Solche Ziegel sind resistent gegenüber ultravioletten Strahlen sowie allen chemischen Angriffen aus der Luft oder durch Regen.

Betondachsteine ähneln den Tondachziegeln in einigen Merkmalen, sind allerdings nicht gebrannt, sondern gepresst. Diese Steine sind schwerer als Tondachziegel, in den Abmessungen sind sehr um ca. 10 % größer im Format als Tondachziegel.
Sie haben den Vorteil, dass sie gegenüber Tonziegeln um etwa 15 % billiger sind.

Abdichtungsbahnen aus Bitumen oder Kunststoffen werden überwiegend bei Gründächern eingesetzt.

Trapezbleche sind ein Produkt des Industriebaus, das von Architekten vereinzelt bei Sanierungen eingesetzt wird und ausgewalzt Stahl besteht. Die Vorteile sind lange Abmessungen ohne Auflager und ein geringes Eigengewicht.

Kupferblechbedachungen werden seit langer Zeit als Bedachungen verwandt und erfahren als Baustoffe eine Antwort Wiederauferstehung. Sie sind einsetzbar bis zu einer Dachneigung von 7°. Für diese Art Bedachungsmaterial.
Nachteil: Kupferblechbedachungen sind etwa doppelt so teuer wie normale Dachsteine.

Beton als Werkstoff für Dachentdeckungen eignet sich bei schwierigen Konstruktionen wie Dachnutzungen für Stellplätze, Dachterrassen und andere Flachdächer. Eine erste Wahl stellt dieser Baustoff bei Dächern nicht dar, d.h., man sollte zunächst nach alternativen suchen.

Reet ist für Bedachung in nur lokal verbreitet. Dieses Material findet heutzutage nur noch in Norddeutschland Verwendung.

Glas Bedachungen stellen lediglich eine Sonderform dar, werden selten eingesetzt und werden daher nicht weiter erwähnt. Außerdem ist diese Form der Bedachung überaus teuer.

Moderne Architekten verwenden bei allen Baumaßnahmen, auch im Sanierungsbereich sowie bei Vorhaben im Zuständigkeitsbereich von Denkmalbehörden, je nach Entwurfskonzept auch Scharenware aus Zinkblech oder Kupfer und auch Trapezbleche. Hier muss auf Besonderheiten des Wärmeschutzes geachtet werden.

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